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In der Pause ruft der Berg
Hauptschule Hiltrup: Kletterwand
HILTRUP Die Hauptschule Hiltrup hat eine neue Kletterwand. Dort können sich die Schüler nicht nur in der Pause austoben, sondern auch von Schule zu Schule ins Gespräch kommen.
Vertreter von Schule, Ämtern und Bezirksvertretung übergaben gestern die neue Kletterwand. (Foto: Ulla Schneider)
Gemischte Gefühle
Es dauert auch nicht lange, dann hat der erste Fünftklässler bemerkt, dass man sehr gut oben auf der neuen Kletterwand sitzen und auf die Mitschüler heruntergucken kann. Ute Rolink, Leiterin der Hauptschule Hiltrup, sieht es mit gemischten Gefühlen: "Die Wand ist toll, aber vielleicht sollten die Schüler besser nicht oben sitzen können, da müssen wir uns etwas überlegen."
Die Schüler jedenfalls mussten nicht lange überlegen, sie nahmen sofort Besitz von dem grauen Ungetüm aus Beton mit den bunten, seltsam geformten Ausbuchtungen, das nun in einer Sandgrube in ihrem neuen Pausenhof steht. "Eine Bereicherung für die Pausen und für den Sportunterricht", sagt Rektorin Rolink mit Blick auf das wuchtige Klettergerät, und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt nennt es "ein Aushängeschild für andere Projekte".
Zum Wohl der Schüler
Bei der Einweihung der rund 30 000 Euro teuren Kletterwand, worin auch die Kosten für die Neugestaltung des Pausenhofs enthalten sind, konnten sich alle darüber freuen, dass die Zusammenarbeit zum Wohl der Schüler so gut geklappt hatte.
Vor rund einem Jahr beschloss die Schulleitung, den seit Jahren nicht mehr benutzten zweiten Pausenhof endlich wieder nutzbar zu machen. Konrektor Klaus Gosny erinnert sich: "Er war ein Schandfleck, vermüllt und verrottet." Es begann die Suche nach einem Geldgeber, denn die Schule allein konnte diesen Betrag nicht aufbringen.
Zuschüsse von Schulamt und Verwaltung
Und die Suche war tatsächlich schnell erfolgreich: Der Plan wurde als gut und sinnvoll erachtet, und so bezuschussten das Schulamt und die Bezirksverwaltung das Projekt mit mehreren tausend Euro.
Das Grünflächenamt verwirklichte die Ideen und so entstand aus dem verwahrlosten Hof ein mit Natursteinen geflastertes Schmuckstück mit Bänken und bald auch mit Bäumen. Marion Sandknop vom Schulamt fasste zusammen: "Eine gute Idee, bei der alle Ämter und die Schule dazu beigetragen haben, dass sie verwirklicht wird."
Begegnungsort für die Schüler
Auch die Schüler des angrenzenden Kant-Gymnasiums haben die Reize des neuen Hofes schon entdeckt, sie kommen jetzt in den Pausen gern mal herüber, um dort in der Sonne zu sitzen oder die Wand auszuprobieren. "Wir finden das gut", sagt Konrektor Gosny dazu. "Es ist doch schön, einen gemeinsamen Begegnungsort für die Schüler zu haben."
aktualisiert von Thorsten Korinth, 15.03.2011, 11:29 Uhr
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