Dachgeschoss für Bürger ausgebaut
-bl- Münster-Hiltrup. Der Raum hoch oben unter dem Dach der Bezirksverwaltung ist gemütlich. Und das, obwohl er fast 100 Quadratmeter groß ist und der Bodenbelag aus schnödem PVC nicht gerade romantische Gefühle weckt.
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| Mitglieder der CDU, Dieter Tüns als Leiter der Bezirksverwaltung (links), dessen Stellvertreter Werner Kaltmeier (2. v .r.) und Rita Kreuchauff (r.) stellen den neuen Multifunktionsraum in der Bezirksverwaltung an der Patronatsstraße vor. (Foto: -bl-) |
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Muss er ja auch nicht. Sicher ist: Der nigelnagelneue Multifunktionsraum kann von Vereinen, Gruppen oder auch zum Beispiel von einer privaten Praxis für Krankengymnastik für ein geringes Entgelt ab sofort gemietet werden.
Mitglieder der CDU Hiltrup, Dieter Tüns als Leiter der Bezirksverwaltung und damit Hausherr sowie auch Rita Kreuchauff vom Kommunalen Sozialen Dienst der Stadt Münster, stellten die neu hinzugekommene Nutzfläche am Montagmorgen vor. Auf Initiative der CDU in der Bezirksvertretung Hiltrup, betonte deren Fraktionsvorsitzender Mark Lütke Schürmann, sei der dunkle muffige Raum ausgebaut worden. Kosten laut Lütke Schürmann: zirka 22 500 Euro. „Die endgültige Rechnung liegt noch nicht vor.“ 8000 Euro steuere die Bezirksvertretung bei, die restliche Summe komme von der Stadt.
Die Christdemokraten können sich vorstellen, dass Frauengemeinschaften den neuen Raum für Gymnastikstunden nutzen oder Musikgruppen respektive kleinere Chöre für Proben. Für Gesprächsrunden jeglicher Art, für kleinere Versammlungen und Jahrestreffen ist der Raum ebenfalls geeignet. Ansprechpartner für mögliche Nutzer – Entgelt acht Euro pro Stunde – ist Werner Kaltmeier. Der stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltung ist unter der Rufnummer Hiltrup 44 56 29 zu erreichen.
Äußerst froh, dass es diesen neuen Raum gibt, ist zweifelsohne auch Rita Kreuchauff. Denn genau gegenüber der neuen 100 Quadratmeter liegt eine weitere, ebenfalls um die 100 Quadratmeter große Einheit, die bisher nur zum Teil für Jugendarbeit zur Verfügung stand. „Jetzt kann dieser Raum allein für Gruppen der aufsuchenden Jugendarbeit genutzt werden“, betonte sie. Im Klartext: Wenn beispielsweise die Streetworkerin Susanne Löde vom Verein „Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen Münster“ Jugendlichen, die sie draußen antrifft, ein Angebot machen möchte, steht ihr dieser Raum ab sofort weitaus öfter zur Verfügung als bisher. Nicht minder wichtig: „Der Raum kann jetzt richtig für Jugendliche eingerichtet werden“, hobt Rita Kreuchauff hervor. Die Erleichterung darüber war ihr anzumerken.
14 · 04 · 08
URL: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/stadtteile_sued/?em_cnt=237414&em_loc=131 |