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Presse
28.02.2008, 12:33 Uhr | Westfälische Nachrichten / Wolfgang Schemann Übersicht | Drucken
Libeskind und die Musikhalle

Münster. CDU-Ratsherr Dieter Maager ist kein Duz-Freund von Daniel Libeskind. Aber das hinderte das Büro des weltberühmten Architekten nicht, dem Münsteraner in einem mit „Dear Dieter“ überschriebenen Brief mitzuteilen, dass auch die münsterische Musikhalle durchaus ein Libeskind-Bau werden könnte: „Unser Büro ist an allen möglichen Projekt interessiert, und wir würden gerne mehr darüber erfahren.“


Maager hatte Mitte des Monats einen Brief an Libeskind geschrieben, der u. a. das Jüdische Museum in Berlin gebaut und den Wettbewerb für den Freedom-Tower in New York gewonnen hat. Darin stellte er dem in New York lebenden Architekten das Projekt Musikhalle vor – und konfrontierte ihn schließlich mit der „bescheidenen Frage“: „Könnten Sie sich vorstellen, an einem ,kleinen’ Wettbewerb teilzunehmen, um in der ,lebenswertesten Stadt der Welt’ ein Highlight für die ganze Region zu bauen?“



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